Cooperation for Innovation and the Exchange of Good Practices; Strategic Partnerships for Schools
OBST
„Overcoming and Breaking Stereotypes:
Looking for social cohesion in Europe“
Bereits seit 23 Jahren führt unsere Schule, gefördert vom COMENIUS-Programm der EU, mit vielen Klassen internationale Unterrichtsprojekte mit ausländischen Partnerschulen durch.
Theorie und Anwendung, Internetnutzung, Präsentation und Kommunikation mit ausländischen Partnern auf Englisch wurden beispielhaft für moderne praxisbezogene Unterrichtsgestaltung, die nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler erheblich motivierte. So wurden die letztjährigen Comeniusprojekte als herausragend von der Kultusministerkonferenz/PAD ausgezeichnet. Das Comenius-Programm wurde durch das Programm Erasmus+ ersetzt.
Im Rahmen dieses Programms hat die Robert-Bosch-Fachoberschule als koordinierende Schule im Jahr 2014 erfolgreich einen Drei-Jahres Antrag Erasmus+ (KA2 – Cooperation for Innovation and the Exchange of Good Practices; Strategic Partnerships for Schools) (2015-2018) geschrieben. Das Projekt wird von fünf europäischen Partnerschulen aus Turin (Italien), Talavera de la Reina (Spanien), Słupsk (Polen) und Rovinj (Kroatien) seit dem Schuljahr 2015/16 durchgeführt und befindet sich nun im dritten und letztem Jahr. Der Projekttitel lautet: „Overcoming and Breaking Stereotypes: Looking for social cohesion in Europe“ (OBST).
In dem Projekt werden in verschiedenen Aktionen Konzepte und Unterrichtsmaterialien erarbeitet, mit denen sich Jugendliche dem Thema „Vorurteile gegenüber anderen Nationen und anderer Herkunft“ beschäftigen und lernen, diese Vorurteile zu erkennen und zu überwinden. Die Projektarbeit findet in einem Europa-Wahlkurs der Schule statt wie auch im regulären Unterricht. Das Projekt ist so konzeptioniert, dass neben virtueller Projektarbeit, für die eine Kommunikationsstruktur (Internet, Videokonferenzen usw.) aufgebaut wurde, jährlich gemeinsame Workshops aller Partnerschulen zu einem Schwerpunktthema stattfinden. So wird eine praxisnahe intensive Arbeit und rege Diskussion zwischen unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Schülerinnen und Schülern der Partnerschulen gewährleistet.
Neben der Arbeit im Wahlkurs und im Unterricht fanden mehrere Workshops an den Partnerschulen statt.
Im Dezember 2015 trafen sich die am Projekt teilnehmenden Lehrkräfte
aller Partnerschulen an unserer Schule in München, um das Projekt im
Detail zu planen. Im April 2016 fand ein Workshop mit Schülerinnen und
Schülern sowie Lehrkräften aller beteiligten fünf Schulen für eine Woche
an der Partnerschule in Rovinj/Kroatien statt. Zur Koordination des
weiteren Projektverlaufs und zum Formulieren des Zwischenberichts an
Brüssel trafen sich dann die Lehrkräfte im Dezember 2016 in
Slupsk/Polen.
Im April 2017 nahmen Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen wie
auch Lehrkräfte des Wahlkurses Europa an einem einwöchigen Workshop
aller Partnerschulen an unserer Partnerschule in Talavera/Spanien teil.
Im Dezember 2017 fand der Workshop dann in Turin/Italien statt.
Im April 2018 richtete unsere Schule den siebentägigen internationalen
Workshop mit unseren Partnerschulen aus mit dem Thema: „Commonalities of
young people in Europe“.
Als Höhepunkt dieser internationalen Woche fand am 19.04.2018 an unserer
Schule in Anwesenheit und unter Mitwirkung von 70 Gästen aus unseren
Partnerschulen des Erasmus Projektes wie auch dem Talavera-Austausch der
„EUROPATAG der Städtischen Robert-Bosch-Fachoberschule München“ mit dem
Titel „20 Jahre unterwegs in Europa“ statt. Schülerinnen und Schüler
unserer Schule präsentierten zusammen mit Schülerinnen und Schülern
unserer Partnerschulen den Gästen aus dem Ausland, dem ISB und der Stadt
München sowie der Schulfamilie unsere Europaprojekte. Im Rahmen dieser
Veranstaltung wurde unserer Schule auch die Urkunde „Schule ohne
Rassismus; Schule mit Courage“ verliehen.
Hier sei auch dem Förderverein und dem Elternbeirat der Schule gedankt, die diese Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben.
Im Juni 2018 fuhren die am Projekt beteiligten Lehrkräfte nach
Slupsk/Polen, um das Projekt zu evaluieren und den Schlussbericht an
Brüssel gemeinsam zu schreiben.
Die Projekt- und die Fahrtkosten wurden aus Projektmitteln wie auch
dankeswerterweise durch die Unterstützung über den Förderverein der
Schule getragen.
Schülerinnen und Schülern, die erfolgreich an der Mobilität teilgenommen haben, wurde der EUROPAPASS verliehen, in dem die mit den Partnerschulen vereinbarten Kompetenzen zertifiziert werden. Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich am Wahlkurs teilgenommen haben, erhielten ein netz- werkinternes Zertifikat.
Auch wenn die Projektförderung durch Brüssel am Ende des Schuljahres nun wegfallen wird, so wird der Gedanke „Overcoming and Breaking Stereotypes: Looking for social cohesion in Europe“ uns weiter eine Verpflichtung sein und umgesetzt werden.
Ansprechpartner für das Projekt sind Frau Schlamp-Hoffmann, Frau Vetter und Herr Schicker.
Für das Erasmusteam
Anton Schicker