Fachpraktische Ausbildung

AKTUELL:  AM 07.12.2021 FINDET EIN DIGITALER INFORMATIONSABEND  ZUM FPA AUSLANDSPRAKTIKUM STATT. WEITERE INFORMATIONEN FINDEN SIE HIER:
Digitaler Informationsabend

 

Die fachpraktische Ausbildung (FPA) – das prägende Element der Fachoberschule.

Die Fachoberschule ist eindeutig dem berufsbildenden Schulwesen zugeordnet. Sie öffnet ihren Absolventen zum einen den Zugang zur Hochschule, die im Unterschied zur Universität eine stärker praxisorientierte Ausbildung bietet, zum anderen bessere Startchancen bei der Suche nach qualifizierten Ausbildungsberufen.
Für die Jahrgangsstufe 11 ist neben dem allgemeinbildenden und fachlichen Unterricht (Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen, Informatik, Rechtslehre) eine fachpraktische Ausbildung (FPA) in qualifizierten Ausbildungsbetrieben, die von der Schule ausgewählt und betreut werden, verpflichtend vorgesehen.

Aufgabe der fachpraktischen Ausbildung (FPA) ist es, konkretere Vorstellungen, praktische Kenntnisse und Fähigkeiten als Grundlage für den Unterricht, insbesondere den fachlichen Unterricht, zu vermitteln, eine Orientierungshilfe für die Berufsfindung zu bieten und eine erste Begegnung mit der Arbeitswelt, ihrem sozialen Milieu und den dort auftretenden Problemen zu ermöglichen.
Darüber hinaus ist es auch Aufgabe der FPA, bei den SchülerInnen verstärkt Qualifikationen wie Soft-Skills zu entwickeln und zu fördern, die aufgrund ihres überfachlichen Charakters dauerhaft genutzt werden können. Durch die Förderung von Teamfähigkeit, die Fähigkeit, Probleme zu erkennen und Arbeitsaufträge selbst zu organisieren, gewinnen unsere Praktikantinnen und Praktikanten Handlungskompetenzen, die einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung leisten.

Die FPA findet in sechs bis sieben Blöcken von meist 3 Wochen (siehe Phasenplan) in Industrie und Handwerk, Handel, Steuer- und Wirtschaftsunternehmen, Banken, bei sonstigen Finanzdienstleistern wie Versicherungen, Medienunternehmen, sonstigen Dienstleistungsunternehmen, in der Verwaltung wie Justizverwaltung, Finanzverwaltung oder sonstigen öffentlichen Verwaltungen statt. Die Praktikumsbetriebe bewerten nach einem vorgegebenen Bewertungskatalog u.a. wirtschaftliches Interesse, Initiative, Auffassungsgabe, Arbeitsgüte und -ausführung, Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Diese Beurteilung entscheidet mit über das Bestehen der FPA bzw. der Probezeit und 11. Jahrgangsstufe und geht in das Fachabitur ein.

Angela Wiencke
Schulbeauftragte für die fachpraktische Ausbildung